Abends...

Ja nun ist wieder abend.... vor zwei Tagen hab ich meine Theorie Prüfng fürn Führerschein bestanden, hab heute jede Menge Karten schon für meinen Geburtstag gebastelt und mhh... eigentlich dachte ich die letzten Tage wirklich nur, dass ich einer der glücklichsten Menschen momentan bin...
Es läuft so vieles sooo gut... aber manchmal, vor allem abends gerate ich dann doch wieder ins nachdenken... mein Vater ist immer noch gesundheitlich angeschlagen und es scheint nicht besser zu werden... plötzlich mache ich mir mehr Sorgen als vorher, bekomme regelrecht Angst... und auch wenn alles nicht lebensbedrohlich ist, so denke ich doch auf einmal darüber nach, was passiert.... was wird passieren... irgendwann sind meine Eltern eben doch nicht mehr da... als Kind hat man immer noch diese Vorstellung, dass Eltern unverwundbar sind... ja ihre Fehlbarkeit wird immer offensichtlicher umso älter man selbst wird... und dann die Vorstellung,irgendwann wird das auch enden... Der Gedanke an den Tod scheint mich momentan doch zu verfolgen... ich liebe inzwischen so viele Menschen und doch wird all dies irgendwann enden... einfach vorbei sein, es könnte jeden Moment passieren und ich bekomme furchtbare Angst...
und dann fängt meine Vergangenheit wieder an sich in mein Leben zu schleichen, ganz leise klopft sie an und sieht nach, ob ich noch da bin... das sind die Momente in denen ich das Gefühl habe, zu zerbrechen... ich werde meiner Stärke bewusst, aber noch viel, viel mehr meiner eigenen Schwäche und Hilflosigkeit... gegenüber mir selbst und meinen Mitmenschen... dann hilft es mir immer einen solch starken Panzer aufzubauen, dass ich niemanden mehr an mich heranlassen möchte... es fällt schwer es dann doch zuzulassen...inzwischen geht das besser als früher, doch trotzdem ist das Einkapseln in sich selbst, so gewohnt, so angenehm und so... leicht... Ich weiß, dass ich dabei einfach nur vor der Realität weglaufe, mich umdrehe und wegrenne vor der Welt die außerhalb meiner eigenen liegt... So ist es doch einfacher sich nur auf sich selbst zu konzentrieren, nur auf das was in einem selbst vorgeht und sich einzureden, dass es niemand verstehen wird... und man weiß auf eine gewisse Weise, dass dies auch der Fall ist... Vielleicht sind wir Menschen uns doch sehr ähnlich, aber ... es ist die Leere, die Erinnerung und der Schmerz... das sind diese "bedeutungslosen" Wörter die nicht zu erklären sind, nicht zum nachvollziehen... und man selbst zerbricht nicht, doch man schließt sich ein, denn es ist leichter....

7.2.07 22:39

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