Gedanken einer Wahnsinnigen? ^^

Langsam neigen sich die Ferien dem Ende... die letzten Sommerferien meines Lebens... ein wenig melancholisch werde ich bei dem Gedanken schon, aber das ist bei mir ja auch nichts neues mehr *lach* Mal zu nachdenklich, dann wieder zu aufgedreht, dann zu laut... es war ja schon immer so... und es wird sich vermutlich kaum ändern... schon seltsam, dass es trotzdem so viele Menschen immer noch mit mir aushalten und mich lieb haben *g* Vielleicht sind es einfach auch nur Macken, die irgendwie jeder besitzt... und ich bemühe mich ja trotzdem, da zu sein. Aber es ist manchmal schon sehr verwunderlich, welche Wege das Leben einschlägt und wie viele Menschen man dabei verlässt, den Rücken zudreht oder ich weiß nicht. Eigentlich passiert es immer zufällig und ehe man sich versieht ist es schon passiert. Und wenige bleiben. Leider.
Ich habe keine Ahnung wie es in einem Jahr aussehen soll, wenn sich alle in die verschiedenen Himmelsrichtungen verteilen...
Wie viele Kontakte bleiben bestehen? Wie viele meiner Allerliebsten? Ich höre jetzt schon wieder die Stimmen in meinem Kopf, die mir abraten... die mir sagen, dass ich mir einfach zu viele Sorgen und Gedanken mache.. wie immer... sehe ich das Leben zu ernst? Bin ich... spießig?
Manchmal denke ich, dass mich meine Krankheiten einfach so gezeichnet haben, dass ich so geworden bin, so dass ich nichts zu leicht nehmen kann... vieles, aber nicht alles. Ich denke fast, dass es wie eine Probe war, ich hätte daran zerbrechen können, an all dem, aber gleichzeitig war es zu schaffen und es hat mich geprägt, aber das Menschen klar zu machen ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn meine Gefühle und Gedanken gehören alleine mir, da ich die Einzige bin, die sie verstehen kann. Auch wenn ich es versuche... es wird immer eine Gedanken oder Gefühlsmauer bestehen bleiben und dahinter bin ich alleine. Es ist auf eine gewisse Art und Weise richtig, sehr richtig. Denn ich bin ich.
Doch es bringt mich manchmal zum verzweifeln, denn wenn man einmal einsam war, wünscht man sich nur, dass diese Einsamkeit irgendwann verschwindet und daran habe ich auch sehr lange geglaubt... dass sie verschwinden kann und verschwinden wird.Weil es so ist. Aber immer und immer mehr zerbricht diese Vorstellung und das Einzige was mir daraus bleibt ist die Hoffnung, daraus das Beste zu machen. Die Hoffnung, dass dieses Ich, so wie es momentan ist, reichen muss und reichen wird um ... ja um was? Vielleicht um die Welt ein klein wenig heller zu gestalten... wie? Das weiß ich auch noch nicht so genau, aber ... ich werde versuchen mir treu zu sein und Vertrauen haben, in diese verkorkste, seltsame, widersprüchliche Welt, denn sie hat mich geschaffen... warum soll ich nicht auch sie mit schaffen?

21.8.07 21:33

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