Nach ewiger Zeit öffne ich mal wieder meinen Blog und erblicke eine erschreckende Zahl: 13.02.07 O.o Nun sind es schon fast 2 ganze Monate, in denen dieser Blog brach liegt... doch erschreckend wie schnell die Zeit vergeht, wie wenig Zeit eigentlich bleibt und wieviel man doch zu erledigen hat... Schließlich gibt es da nicht nur die Schule (oder bei anderen wohl die Arbeit), nein neben den alltäglichen Hausaufgaben und dem Klausurlernen, türmen sich obendrauf noch ein wenig Hausarbeit und Aufräumen, Freunde, der eigene Freund, all die vielen Freizeitaktivitäten, wie ausgehen, tanzen oder auch lesen, chaten und und und... man lebt, einfach so, plötzlich ist dort die Erkenntnis, dass man mitten im Leben steht und doch... verloren drin steht. Vieles versucht man zu lenken, sein eigenes Leben zu führen und nicht führen zu lassen... doch leider gibt es doch so viele Verpflichtungen, aber auch Wünsche und Träume, die man einfach ausleben möchte... und ab und zu sehnt man sich dann doch eine gewisse Ruhe herbei. Eine Art Zeitloch, in dem man einfach zur Ruhe kommt. Egal wer oder was auf einen wartet, all dies möchte man einfach nur noch hinter sich lassen und die Ruhe und Stille genießen. Es ist ein starker Wunschtraum, doch das schrecklichste an dieser Sehnsucht ist, dass auch unsere Welt, unsere Konsumwelt wohlgemerkt, selbst daraus Profit schlägt. So liest man plötzlich von dem neusten Yoga oder Reiki oder sonstigen Entspannungshotels. Unsere Welt dreht sich viel zu schnell, alles ist von einer Uhr und unserer Lebenszeit abhängig und dem was wir nocht erledigen müssen oder wollen, selbst wenn wir es aus tiefstem Wunsch tun. Und doch hilft mir das teure Entspannungs- und Relaxhotel für noch so viel Geld nichts, wenn ich nichts selbst bereit bin, eine tiefe Ruhe zu finden. Mir selbst einen Freiraum schaffe... es ist so gut wie unmöglich, und doch sind wir eigentlich dazu gezwungen uns diese Freiräume zu schaffen, um weiter wirklich leben zu können. Wie viel wir eigentlich konsumieren, kann uns nur bewusst werden, wenn wir uns die Zeit nehmen darüber nachzudenken und zu reflektieren. Wie viel davon ist eigentlich wirklich nötig? Und wieviel brauchen wir davon? Oder wieviel glauben wir brauchen zu müssen? Und wenn wir dann erkennen, dass es eigentlich gar nicht so viel ist, was wir w i r k l i c h brauchen, dann ist es meist schon viel zu spät, weil wir in unserer Gesellschaft eigentlich schon viel zu sehr geprägt sind. Egal wie wir es anstellen, wir können dieser Welt einfach nicht enfliehen, wie sehr wir uns auch bemühen...
Nun ja, viele Gedanken geistern momentan in meinem Kopf herum, wie wohl immer, woran mich mein Freund doch erinnerte... Freiräume wären toll, Stille und gedankenlose, beruhigende Zeiten wären toll... und ich möchte der Welt nur entfliehen, dies werd ich nun erstmal ein paar wenige Stunde in die WElt der Träume... und morgen den Tag neu beginnen, mit einem straffen Zeitplan und viel Action, wie immer... und am Abend werde ich mir Zeit nehmen, für einzig und alleine mich... ohne den ganzen Quatsch dadrum herum... denn was bleibt uns Menschen eigentlich noch von uns selbst? Was haben wir mehr, als unsere Gedanken?

Auf eine Nacht mit tiefen Träumen...

4.4.07 23:03

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